Frankfurter Dentalforum für Zahnimplantologie

Wie läuft eine Implantatbehandlung ab?

1. Implantatoperation: Unter sterilen Bedingungen wird – meist in örtlicher Betäubung oder nach Wunsch in Kurznarkose – nach Öffnung des Zahnfleisches und Darstellung des Kieferknochens mit einer speziell für das jeweilige Implantatsystem entwickelten chirurgischen Bohreinheit in mehreren Einzelschritten eine exakte Implantatposition aufbereitet und die erforderliche Anzahl an Implantaten in den Kiefer eingepflanzt. Das Zahnfleisch wird über dem Implantat vernäht. Der Eingriff ist schmerzfrei und entspricht in seiner Vorgehensweise der operativen Zahnentfernung. Nach dem Eingriff tritt üblicherweise eine geringe Weichteilschwellung auf, die nach einigen Tage wieder abklingt. Die Fäden werden nach ca. 1 Woche entfernt. Ein provisorischer Zahnersatz kann spätestens nach einigen Tagen eingegliedert werden.

2. Distanzhülsenoperation: Nach einer Einheilzeit von 3 - 6 Monaten werden die zwischenzeitlich fest im Knochen verankerten Implantate in einem kleinen Eingriff in örtlicher Betäubung freigelegt und eine Hülse im Sinne eines Zahnhalses befestigt. Nach Heilung der Schleimhaut – meist nach 3 - 4 Wochen – wird die Hülse durch einen geeigneten endgültigen Aufbau ersetzt. Er tritt durch das Zahnfleisch und stellt das Verbindungselement zwischen dem im Knochen gelegenen Implantat und dem späteren Zahnersatz dar. Der implantatgestützte Zahn kann angefertigt und eingegliedert werden.